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Ein #KODAKMOMENT macht glücklich!

17. Dezember 2014 — by Prof. Dr. Martin Schuster0

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Bilder sind wichtig für unsere Erinnerung, und sie machen uns glücklich! Warum das so ist, hat Prof. Dr. Martin Schuster erforscht.

Bilder sind die Hüter unserer Erinnerungen. Wenn man sich an etwas erinnert, dann verändert das die gesamte Gedächtnisstruktur. Das Betrachten von glücklichen Momenten verstärkt die Erinnerung an diese Momente. Man ruft sich also die schönen Augenblicke seines Lebens noch einmal in Erinnerung und dadurch kommt eine erfreuliche Realität des Lebens zum Vorschein.

DER PERSÖNLICHE WERT UNSERER BILDER

Ein gedrucktes Bild weckt natürlich immer Erinnerung an diesen einzigartigen Moment im Leben und da kann man verstehen wie schlimm es ist, wenn solche Bilder verloren gehen. Dieser Verlust wurde sogar näher erforscht. Wissenschaftler haben Auswanderer nach ihrem wichtigsten Besitz gefragt. Sie nannten die Fotos aus der alten Heimat, welche nämlich auch die eigenen Wurzeln darstellen. Insofern kann es sehr schlimm sein, wenn zum Beispiel Festplatten versehentlich gelöscht werden. Gar nicht schlecht, wenn man sie dann auf Papier hat.

DAS BESONDERE AM GEDRUCKTEN BILD

Jeder Mensch erlebt ganz markante Momente, an die er sich natürlich lange erinnern will. Die Frage ist, ob das von einem Foto auf einer Festplatte geleistet werden kann? Auf der Festplatte muss man absichtlich eins von 10.000 Fotos raussuchen. Das ist natürlich ein ganz anderer Vorgang, als wenn man das Bild aufhängt. An der Wand hat man einige besondere und wichtige Momente, die man betrachten kann. Solche Momente kann man auch schön in einem Fotobuch zusammenfassen, das man dann auch wunderbar verschenken kann.

Wie die Glücksgefühle eines einzigartigen #kodakmoment durch das Betrachten eines ausgedruckten Fotos noch einmal erlebt werden können, erklärt Prof. Dr. Martin Schuster ausführlich im folgenden Video:

Prof. Dr. Martin Schuster

Prof. Dr. Martin Schuster

Prof. Dr. Martin Schuster ist Psychologe und apl.-Professor der Universität Koblenz. Er ist in Deutschland ein Pionier auf dem Gebiet der Fotopsychologie, einem Forschungsfeld, das sich mit dem Einfluss der Fotografie auf unser Verhalten und Erleben beschäftigt.

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