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Die Geschichte vom Buchdruck zum digitalen Fotodruck – eine Reise durch das Zeitalter des Bildes

11. August 2015 — by Janina Benz1

AllgemeinNews

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Persönliche Geschenke wie Fotobücher oder Fotokalender werden immer beliebter! Doch so schnell und einfach Bilder drucken zu können, war nicht immer möglich. Wir gehen zurück in der Zeit und fragen: Was ist die Geschichte des Bilddrucks?

Ein Buch als Seltenheit und absoluter Luxus, den sich nur reiche Menschen leisten können – für uns heute unvorstellbar! Im Zeitalter des Internets sind wir es gewohnt immer und überall Zugriff auf digitale Informationen zu haben und auch Printprodukte sind für kleines Geld zu bekommen. Doch nicht nur preiswerte Bücher und noch günstigere eBooks sind eine echte Revolution, auch unser Umgang mit Bildern hat sich radikal verändert: Früher noch mühsam von Hand gezeichnet, sind Fotos heute in Sekundenschnelle per Digitalkamera oder Smartphone aufgenommen – und genauso schnell gedruckt!

 

 

Die Geschichte vom Buchdruck zum digitalen Fotodruck

Was ist passiert auf dem Weg von handgeschriebenen Büchern zu digitalen Dokumenten? Wir nehmen euch mit auf eine Reise durch die Geschichte des Buchdrucks!

Wie alles begann: Gutenberg revolutioniert den Buchdruck

Bücher herzustellen war lange Zeit ein sehr mühsames Verfahren: In der Antike und im Mittelalter schrieb man sie noch per Hand, die einzige Möglichkeit zur Vervielfältigung war das langwierige Abschreiben. Auch mit den ersten technischen Verfahren wie dem Reibedruck brauchte der Druck eines Buches viel Zeit: Pro Buchseite wurde jeder Buchstabe und jedes Bild in eine Holztafel geschnitzt, welche anschließend als Druckschablone diente. Daher hatten Bücher einen großen Wert und waren nur den Reichen und der Kirche vorbehalten.

Die Geschichte vom Buchdruck zum digitalen Fotodruck

Das sollte sich radikal ändern, als einem Goldschmied aus Mainz namens Johannes Gutenberg (der eigentlich Johannes Gensfleisch hieß) die Idee kam, für jeden einzelnen Buchstaben und jedes Satzzeichen eine eigene kleine Schablone zu formen. Der große Vorteil: diese sogenannten Lettern waren wiederverwendbar, sodass eine Seite nicht komplett neu geschnitzt werden musste, sondern schnell aus den Einzelteilen zusammengestellt war. Nach vielen kürzeren Dokumenten konnte Gutenberg so Mitte der 1450er Jahre eine gesamte Bibel mit beweglichen Lettern drucken. In diesem Moment war das erste Massenmedium der Neuzeit geboren, welches nach und nach der breiten Bevölkerung Zugang zu Informationen bot und die Bildungsrevolution ins Rollen brachte.

Schnell und einfach – Digitaler Fotodruck heute

Seit dem 15. Jahrhundert ist viel passiert! Als Mitte des 19. Jahrhunderts die analoge Fotografie entwickelt wurde, war es zwar möglich, Bilder zu reproduzieren, jedoch nur mit großem Aufwand und hohen Kosten. Das hat sich bis heute grundsätzlich geändert. Was Gutenberg wohl zum Internet sagen würde, das mittlerweile die Verbreitung von Informationen fast ohne Aufwand und mit minimalen Kosten möglich macht? Auch das analoge Vervielfältigen von elektronischen Texten und Bildern funktioniert schnell, günstig und unkompliziert: Ein Klick am Computer und wenige Sekunden später hält man einen perfekten Druck in der Hand. Tintenstrahl-, Laser- oder Thermodrucker machen es heute leicht, großformatige Plakate und hohe Auflagenzahlen zu drucken. Besonders Fotos haben eine große Entwicklung hinter sich. Durch die Digitalisierung kann man Bilder am Laptop bearbeiten, neu zusammenstellen und in brillanter Qualität drucken. Nicht nur einzelne Fotos, sogar ganze Fotobücher, Collagen oder Kalender können nun innerhalb weniger Minuten aufs Papier gebracht werden.

Die Geschichte vom Buchdruck zum digitalen Fotodruck

Von handgeschriebenen Büchern, über geschnitzte Schablonen und bewegliche Lettern bis zum sekundenschnellen Druck per Klick war es ein langer Weg. Heute lassen sich Fotos sogar mit Hilfe von Apps von unterwegs bearbeiten und online als Druckauftrag verschicken. Für personalisierte Produkte ist der Digitaldruck ideal, da mit diesem Verfahren individuelle Artikel kostengünstig hergestellt werden können. Wir sind gespannt, wie die Geschichte des Drucks weitergehen wird und welche neuen Möglichkeiten die technologische Entwicklung noch bringen wird!

Die Geschichte vom Buchdruck zum digitalen Fotodruck

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Janina Benz

Janina Benz

Janina Benz ist seit 2014 Digital Marketing Manager des Geschäftsbereichs Imaging Consumer bei Kodak Alaris. In dieser Funktion verantwortet sie die Themen Firmen-Website, Apps, Social Media und Influencer Relations.

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