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Unnützes Foto-Wissen: Zehn verrückte Fakten für Foto-Liebhaber

29. September 2015 — by Janina Benz2

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Jeder macht Fotos. Aber wer hat eigentlich das erste gemacht – und wer das teuerste? Wer hat das erste Bild im Internet veröffentlicht? Und warum liegen Fotoapparate auf dem Mond? Die folgenden zehn Foto-Fakten gehen den ungewöhnlichsten Mysterien aus der Welt der Fotografie auf den Grund und bringen Unglaubliches zum Vorschein. So erfahren Leser etwa, warum es so viele Fotos aus dem 19. Jahrhundert mit Menschen ohne Kopf gibt.

1. Es liegen 12 Kameras auf dem Mond

Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ist wirklich wahr: Auf dem Mond liegen 12 Fotokameras der Marke HASSELBLAD. Der Grund: Astronauten, die den Mond besuchten, durften nur eine begrenzte Menge Gewicht wieder mit zurück nehmen. Anstatt die Kameras wieder mitzunehmen, entschieden sie sich, lieber Mondgestein einzupacken. Die Filme der Kameras landeten natürlich auch wieder auf der Erde. Die leeren Apparate liegen allerdings (schätzungsweise) bis heute dort oben.

2. Das teuerste Foto der Welt kostete 4,3 Millionen Dollar und kommt aus Deutschland

Das offizielle teuerste Foto der Welt heißt „Rhein II“ und stammt vom deutschen Fotografen Andreas Gursky. Es zeigt, wie der Name sagt,  den Fluss Rhein, umgeben von Wiese, Himmel und sonst – nichts. Es wurde im November 2011 in New York für 4,3 Millionen US-Dollar verkauft. Darüber hinaus existiert aber noch ein anderes Gerücht: Der Australier Peter Lik soll im Dezember 2014 angeblich sein Foto „Phantom“ für 6,5 Millionen US-Dollar verkauft haben. Der Verkauf wurde bisher allerdings nicht offiziell bewiesen.

3. So viele Fotos teilen die Menschen im Netz …

Menschen teilen täglich Millionen von Fotos im Internet. Die meisten davon landen – welche Überraschung – auf FACEBOOK. 145 Milliarden Bilder laden die Nutzer dort jedes Jahr hoch, um sie mit Freunden zu teilen. Der zweite Platz bringt allerdings eine Überraschung: Satte 100 Milliarden Fotos landen pro Jahr auf der Fotochat-App SNAPCHAT. Dahinter kommen GOOGLE+ mit 80 Milliarden und weit abgeschlagen erst INSTAGRAM. Gerade einmal 21 Milliarden Fotos teilen Nutzer hier pro Jahr.[1]

Verrückte Foto-Fakten für Foto-Liebhaber

4. … aber zwei Drittel der Menschen teilen ihre Fotos am liebsten offline

Fotos im Internet gibt es zwar viele, aber wer seine Bilder mit anderen teilen möchte, nutzt oft andere Wege. Tatsächlich teilen Menschen nur 20 Prozent ihrer Bilder über soziale Netzwerke. Zwei Drittel (63 Prozent) aller Menschen teilen ihre Fotos lieber direkt in der Hand – über den Bildschirm ihres Smartphones. Dicht dahinter kommen Digitalkameras, Laptops und PCs. Im Netz verschicken die meisten Menschen ihre Fotos stattdessen via Email, noch vor allen sozialen Netzwerken. 41 Prozent aller Menschen nutzen diese Methode. Bevor Facebook in der Rangliste auftaucht, folgen in der Liste außerdem noch ausgedruckte Fotos (26 Prozent) und Sofortnachrichten auf dem Smartphone (20 Prozent).[1]

5. Menschen ohne Kopf? Vor 200 Jahren ein Brüller!

Jeder kennt sie: Fotos, die mit PHOTOSHOP oder anderen Programmen so bearbeitet wurden, dass sie ihre Betrachter zum Lachen bringen. Die Idee, Unfug mit Fotos zu treiben, hatten die Menschen aber lange vor der digitalen Bildbearbeitung: Im 19. Jahrhundert, während des viktorianischen Zeitalters, fand man es extrem komisch, Die Köpfe von fotografierten Menschen zu entfernen, um sie dann beispielsweise in deren Hand neu anzukleben. Die Technik war deutlich komplizierter als heute, denn der „Grafik-Designer“ musste ein echtes Foto zerschneiden. Interessierte dürfen die absurden Kopflos-Fotos inzwischen beispielsweise auf PINTEREST bestaunen.

6. Das älteste bisher erhaltene Foto der Welt ist fast 200 Jahre alt

Vorweg sei gesagt: Wer auf der Welt wirklich das allererste Foto machte, ist heutzutage nur schwer zu belegen. Denn viele der frühen Fotos existieren heute nicht mehr. Das älteste bisher erhaltene Foto der Welt allerdings gibt es bis heute zu bestaunen. Das Bild zeigt den Blick aus einem Arbeitszimmer in Le Gras. Der Zeitpunkt der Aufnahme liegt zwischen 1826 und 1827. Wohlgemerkt: Diese Aussage bezieht sich auf Fotos im eigentlichen Sinne. Frühe „Vor-Foto-Techniken“ wie Heliographen sind hier nicht berücksichtigt.

7. Das erste Foto, das es jemals ins Internet schaffte

Das erste Foto, das jemals im Internet landete, zeigt vier Frauen vor blauem Hintergrund, über denen der Schriftzug „Les Horribles Cernettes“ prangt. Die Frauen tragen allesamt schicke Kleider und wirken zunächst wie eine Gesangsgruppe. In Wirklichkeit sind die Damen allerdings Wissenschaftlerinnen aus dem CERN-Institut.

8. So halten Fotos am längsten

Viele Leute bewahren Fotos heute in digitaler Form auf: Auf Festplatten, CDs, USB-Sticks oder dem Smartphone. Wer seine Bilder so lange wie möglich erhalten möchte, sollte allerdings über einen Ausdruck nachdenken: Ein heutzutage ausgedrucktes Foto in guter Qualität hält über 100 Jahre lang. Die meisten Speichermedien kommen hier nicht mit. Einzig der Blu-Ray wird eine ähnliche Haltbarkeit nachgesagt. Ob es in 30, 50 oder 100 Jahren allerdings noch Geräte gibt, die damit etwas anfangen können?[2]

9. Wo landen ausgedruckte Fotos in Deutschland?

Man könnte annehmen, wer sich heutzutage Fotos ausdruckt, der steckt sie vornehmlich in einen Bilderrahmen. Dem ist aber nicht so: Tatsächlich landen gedruckte Fotos nur in drei Prozent aller Fälle in einem Rahmen. Die große Mehrheit der Deutschen – 72 Prozent, um genau zu sein – bewahrt Fotos nach wie vor am liebsten im Fotoalbum auf. Danach folgen Kartons und Schachteln, Fototaschen und sogar die lose Aufbewahrung – ganz ohne Hülle oder Ähnliches. Sogar lose werden mehr Fotos aufbewahrt, als im Rahmen. Dabei stehen Rahmen als Geschenk hoch im Kurs: Über die Hälfte aller verschenkten Bilder werden im Fotorahmen verschenkt.

Verrückte Foto-Fakten für Foto-Liebhaber

 10. Kameras können nur eine halbe Stunde filmen

Die meisten Kameras können auch Videos machen – einige sogar so gut, dass sie für Filme eingesetzt werden. Dennoch: Beinahe keine in Europa verkaufte Fotokamera kann mehr als 29:59 Minuten Film am Stück aufnehmen. Der Grund scheint absurd: Ab einer halben Stunde möglicher Filmaufnahme gilt ein Fotoapparat als Videokamera, damit als Unterhaltungselektronik und unterliegt höheren Einfuhrzollen. Um die zu sparen, schieben Hersteller „in letzter Sekunde“ eine Schranke vor die Video-Fähigkeit.

Kennt ihr noch weitere lustige, unglaubliche, mysteriöse Foto-Fakten? Dann teilt euer unnützes Foto-Wissen mit uns über das Kommentar-Feld!

 

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[1]Quelle: Studie von FutureSource im Auftrag von Kodak Alaris „CONSUMER PHOTO & RETAIL PHOTO EQUIPMENT MARKETS: WESTERN EUROPE“

[2] Quelle: Research & Development Laboratories Eastman Kodak Company; siehe auch: http://blog.kodakmoments.de/digitale-fotos-speichern-ist-das-sicher-so-schnell-nutzen-sich-festplatte-cd-und-co-ab/

Janina Benz

Janina Benz

Janina Benz ist seit 2014 Digital Marketing Manager des Geschäftsbereichs Imaging Consumer bei Kodak Alaris. In dieser Funktion verantwortet sie die Themen Firmen-Website, Apps, Social Media und Influencer Relations.

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